Wohnzimmer Modernes Quartett

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Der junge Ausnahme-Blues-Sänger und Gitarrist Will Jacobs spielte schon mit zwölf Jahren in Chicago in Jazzclubs, mit der High-School-Jazzband gewann er in diesem Alter bereits Grammys. Mit seiner ersten Band „Dirty Deal“ performte er das Internationale Blues Showcase in Memphisund gewann die Chicago Blues Challenge. Seine kraftvolle Bühnenpräsenz, seine genialen Improvisationen an der Gitarre und der cool , rhythmische Bluesgesang wurden sein Markenzeichen und machten ihn in Amerika sehr bekannt.  Sein großes Naturtalent verfeinerte er mit einem Musikstudium am Berklee College of Music in Boston USA. 2016 landete er in Berlin, wo er in kürzester Zeit in der Jazz- und Blues-Szene für Aufsehen sorgte. Auftritte in den angesagtesten Clubs in Berlin wie A-Trane, Quasimodo, Yorkschlösschen oder Badenscher Hof folgten. Konzerte in Spanien, Polen und Frankreich wurden arrangiert. Der Kontakt zur Piano-Bühne entstand, da Ingrid Arthur den 26-jährigen Will  für ihr Konzert im Oktober 2017 in Oberthulba engagierte, wo er eine furiose Blueseinlage an der E-Gitarre zum Besten gab. Nach seinem spektakulären Auftritt vor vollem Haus am 9. März 2018 kommt er nun auf vielfachen Wunsch der Fans zusammen mit special guest, Gary Wiggins, dem international bekannten Saxophonisten aus Detroit, wieder nach Oberthulba.  Gary Wiggins wurde dem deutschen Publikum auch durch den Film  über das Leben von Udo Jürgens, „Der Mann mit dem Fagott“, bekannt, wo er den Bandleader im New Yorker Jazzclub spielte.  Die Blues-Legende George Green, Sänger und ehemaliger Drummer von Ray Charles, wird ebenfalls mit grooven. Eddie Dejean (drums), Lionel Haas (piano/Rhodes), Simon Horn (Bass) und special guests Gary Wiggins (sax)  (vocal/drums) sind Sidemen.

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Karten unter Tel. 09736/657 oder www.piano.de, www.pianobuehne.de

Piano-Bühne, Hans-Bördlein-Str. 1, 97723 Oberthulba, Tel. 09736/657, [email protected]

(Pressmitteilung des Veranstalters) – Jazz – die meisten denken bei diesem Begriff gerne noch an vermeintlich unmelodische Akkorde und an Alte-Leute-Musik: an Dixie-Frühschoppen, Cocktail-Swing, Bebop oder schlimmstenfalls an unverdaulichen 60er/70er-Jahre-Freejazz. Und befinden sich dabei total auf dem falschen Dampfer: Die überwältigende Mehrheit der Musik, die heute unter dem Label Jazz erscheint, hätte man vor 20 Jahren niemals Jazz genannt. Eine junge Generation von Musikern, die klassisch ausgebildet, vom Jazz-Spirit durchdrungen und mit Rock und Pop aufgewachsen ist, löst gerade die alten Swingbop- und Fusion-Zeiten ab. Wirft alle Genre- und Stilgrenzen über Bord, bedient sich für den jeweils eigenen neuen Weg bei der gesamten Musikgeschichte und macht mal radikal eingängige, mal extrem fordernde, aber immer begeisternde junge Musik. Man könnte sogar sagen, der bessere Pop findet heute unter dem Jazz-Signet statt. Nicht ohne Grund holen die erfolgreichsten Pop-Musiker von Jan Delay bis Beyonce Jazzer ins Studio und in ihre Bands. Diese neue Jazz-Generation wartet auch nicht mehr, bis das Publikum zu ihr in den guten alten Jazzkeller hinabsteigt, sie gehen raus, spielen in den Kulturzentren, okkupieren öffentliche Räume, erobern die Techno-Clubs oder kommen in die Wohnzimmer.
A propos Wohnzimmer. Wer aber hat schon so ein schönes, großes Wohnzimmer, einen Living Room wie das Living Hotel Frankfurt? So reifte hier – nicht zuletzt in der Stadt, die nach dem Krieg jahrzehntelang die deutsche Jazz-Hauptstadt war – die Idee, diesem neuen Jazz ein passendes Forum zu verschaffen: Bei „Jazz? We Can!“ legen ab 20. Oktober diesen Jahres die sechs mit heißesten jungen Acts der deutschen Szene los; einmal im Monat; in intimer, entspannter Atmosphäre; bei freiem Eintritt; ausgewählt und präsentiert vom Münchner Musikjournalisten („Süddeutsche Zeitung“) und Jazz-par excellence-Kenner Oliver Hochkeppel.
Los geht es mit dem wildesten Blechbläser der deutschen Musiklandschaft, dem lange in Köln lebenden Allgäuer Tausendsassa Matthias Schriefl, bekannt für seine kunterbunten Outfits, seinen schrägen Witz, seine überragende Technik an Trompete, Flügel-, Wald- oder Alphorn und seine mit Jazz wie Volxmusik aller Art und jeder Herkunft jonglierenden Stücke. Spannend wird es bei ihm immer, ob er mit amerikanischen oder europäischen Top-Jazzern spielt, mit neuen Volksmusikern aus dem Alpenraum oder wie im Living Hotel mit indischen Karnak-Perkussionisten und Lars Andreas Haug an der Tuba.
Starke Stimmen dürfen natürlich auch bei „Jazz? We Can!“ nicht fehlen: Stephanie Bolz singt sich im November im außergewöhnlichen Duo Le Bang Bang mit dem Bassisten Sven Faller auf ganz eigene Pop-Art durch die Musikgeschichte. Etwas klassischer liebt es Johanna Schneider in der ersten Jazz Night im Februar 2019 im Duo mit der herausragenden Pianistin Laia Genc. Als neuen David Sanborn hat man den Saxofonisten Max Merseny schon gefeiert. Allerdings reichert er seinen hippen, hier vom Ausnahmegitarristen Ferdinand Kirner begleiteten Soul-Jazz noch mit beschleunigenden aktuellen Zutaten von Electro bis Hip-Hop an.
Mit LBT, dem Trio des Namensgebers Leo Betzl am Klavier, Maximilian Hirning am Bass und Sebastian Wolfgruber am Schlagzeug reisen die großen Abräumer nach Frankfurt an. Vom Kurt Maas Jazz Award über zwei Hansjürg-Hensler-Preise und den Neuen Deutschen Jazzpreis (als Rhythmusgruppe des Vincent Eberle Quintetts), dazu diverse Ehrungen als Teile der Jazzrausch Bigband – kaum eine namhafte Ehrung, die sie kaum zwei Jahre nach ihrem Studienabschluss noch nicht vorzuweisen hätten. Mit ihrem Techno-Jazz-Programm, das sie bei „Jazz? We Can!“ spielen, gewannen sie vor kurzem den BMW Welt Jazz Award. Das herausragende Duo zweier bereits etablierter, aber immer noch forscher Virtuosen beendet den Reigen im April 2019: Gitarrist Andreas Dombert und Pianist Chris Gall haben ihre bahnbrechende Kreativität zwischen sensiblem Minimalismus, Latin Moods und groovendem Urban Jazz schon oft bewiesen. Also: Jazz? Yes, we can!

Wann & Wer:
Matthias Schriefl 20.10.18 | Le Bang Bang 14.11.18 | Max Merseny & Ferdinand Kirner 14.12.18 |
Johanna Schneider & Laia Genc 11.2.19 | LBT – Leo Betzl Trio 19.3.19 |
Andreas Dombert & Chris Gall 12.4.19 | (Bilder der Künstler nach Auftritt von li. nach re.)
Wer & Media … viel Spaß beim Reinhören
Wo & Wie:
Living Hotel Frankfurt | Mailänder Str. 8 | 60598 Frankfurt | Media | Eintritt frei

„Charlotte Brandi führt auf ihrem Debüt konsequent fort was sie mit Me & My Drummer bereits angedeutet hat. Tolles Songwriting, perfekte Arrangements und alles noch mehr auf den Punkt gebracht. ´the magician´ zählt für mich schon jetzt zum Besten was uns 2019 erwarten wird“, erklärt Ueli Hälfiger. Der Musikchef von FluxFM gehört zur Jury für die Künstler- und Infrastrukturförderung der Initiative Musik, die im Rahmen ihrer 43. Förderrunde 62 Künstler- und 5 Infrastrukturprojekte unterstützt. Die Künstlerförderung der Initiative Musik richtet sich an in Deutschland lebende professionelle Solokünstler und Bands, insbesondere an Newcomer, und unterstützt sie beim nachhaltigen Karriereaufbau in Deutschland, wie auch bei ihren ersten
Schritten in ausländische Territorien.

Die Auswahl der Förderprojekte erfolgt durch eine 12-köpfige Jury, in der auch Elke Kuhlen mitwirkt. „Ich freue mich, dass wir die Kölner Band Holygram bei ihrer ersten großen US-Supporttour mit 23 Terminen unterstützen können. Sie haben es verdient!“, sagt Kuhlen, die u.a. Herausgeberin des Jungsheft und Festivalleiterin der c/o pop ist. Musikerinnen und Musiker können bei der
Initiative Musik seit 10 Jahren gemeinsam mit ihren Partnern aus der Musikwirtschaft finanzielle Unterstützung für Albumproduktionen und -veröffentlichungen, Konzerttourneen sowie Promotion und Marketingmaßnahmen beantragen. Die Initiative Musik trägt bei einer Förderung bis zu 40 Prozent der Projektkosten. Dabei werden Musikerinnen bei gleicher Qualifikation bevorzugt gefördert.
Der Auf- und Ausbau von Strukturen für die Popularmusik in Deutschland steht im Fokus der Infrastrukturförderung des deutschen Förder- und Exportbüros. Unterstützt werden zum Beispiel Projekte, die günstige Rahmenbedingungen für Künstleraufbau und -entwicklung schaffen. Im Rahmen der aktuellen Förderrunde werden fünf Infrastrukturprojekte unterstützt, wie z.B. ein Projekt des Hamburger Vereins RockCity: „Das Projekt MusicHHwomen stärkt das Hamburger Netzwerk für Frauen von Frauen. Ein Ziel ist es, bestehende Ländernetzwerke miteinander zu verbinden. In erster Linie lebt jeder in dieser Branche von seinem Netzwerk und wenn man beim Kern anfängt, sehe ich eine gute Chance, dass das Thema Gendergap in Zukunft keine so große Rolle mehr spielen sollte. Mit Top Ladies an Top Jobs & same Pay & Respect.“, erklärt das Jurymitglied Michelle Leonard. Die britische Sängerin, Songwriterin, Dozentin und Verlegerin ist seit 1990 in der Musikwirtschaft aktiv.
Die Projektmittel für die Förderprogramme der Initiative Musik stellt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Verfügung. Die Initiative Musik wird getragen von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) und dem Deutschen Musikrat sowie finanziell unterstützt von GVL und GEMA, die die Geschäftsstelle in Berlin ermöglichen.
Allein für die Künstler-, Infrastrukturförderung und die Eigenprojekte, wie z.B. die Kurztourförderung, stehen der Initiative Musik in diesem Jahr insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung.
Der Abgabeschluss für Anträge zur 44. Förderrunde ist der 9. Oktober 2018.

Übersicht zur 43. Förderrunde der Initiative Musik
43. Förderrunde, Projektzeitraum vom 24.09.2018 bis 23.09.2019
Künstlerförderung
1. 1000 Gram, Berlin, Media Ami Warning, Bayern, www.ami-music.de
3. Amilli, Nordrhein-Westfalen, Media Andreas Dorau, Hamburg, Media anorak., Nordrhein-Westfalen, Media Auletta, Rheinland-Pfalz, Media Charlotte Brandi, Berlin, Media Chuckamuck, Berlin, Media Clemens Pötzsch, Sachsen, www.clemenspoetzsch.de
10. Dead Rabbit, Berlin, Media Emily Intsiful, Berlin, Media Flo Mega, Bremen, www.flomega.de
13. Frittenbude, Berlin, www.schandenschmuck.de
14. Gato Preto, Nordrhein-Westfalen, Media Grillmaster Flash, Bremen, www.grillmaster-flash.de
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16. Günter Schickert, Berlin, www.echodrive.gmxhome.de
17. Hannah & Falco, Bayern, Media Hans Anselm Big Band, Berlin, Media Hi! Spencer, Niedersachsen, www.hispencer.de
20. Holygram, Nordrhein-Westfalen, www.holygram.band
21. Honig, Nordrhein-Westfalen, www.honigsongs.de
22. J. Lamotta, Berlin, www.jlamotta.de
23. Jaime, Baden-Württemberg, Media Johannes Enders Quartett, Bayern, Media JuJu Rogers, Berlin, Media Jungstötter, Berlin, Media Kapote, Bayern, www.toytonics.de
28. Kati von Schwerin, Berlin, www.kativonschwerin.de
29. Katja Aujesky, Berlin, www.katjaaujesky.de
30. Keele, Niedersachsen, www.keele.de
31. Kiddo Kat, Hamburg, Media Kind Kaputt, Sachsen, www.kindkaputt.de
33. La Stampa, Berlin, Media Leona Berlin, Berlin, Media Lionlion, Bayern, Media Liquid & Maniac, Bayern, Media lùisa, Hamburg, Media Malik Harris, Bayern, Media Männi, Nordrhein-Westfalen, www.mnni.de
40. Mantar, Hamburg, Media Mentrix, Berlin, Media Milk Wood, Sachsen, Media Ove, Hamburg, www.ove-kapelle.de
44. Parka, Berlin, www.parka-online.de
45. Peppa, Baden-Württemberg, Media Pictures, Hamburg, Media Rogers, Nordrhein-Westfalen, www.rogers.de
48. Romie, Hessen, Media Roosevelt, Nordrhein-Westfalen, Media Samuel Blaser, Berlin, Media Schwarz, Berlin, Media Sea Moya, Nordrhein-Westfalen, Media Severija, Berlin, Media Sie, Nordrhein-Westfalen, www.iamjerry.de
55. The Ocean, Berlin, Media The Trouble Notes, Berlin, Media Tüsn, Berlin, www.tuesn.de
58. Vera Klima, Bayern, www.klimamusik.de
59. White Night, Berlin, Media Wucan, Sachsen-Anhalt, www.wucan-music.de
61. Yassin, Berlin, www.normalemusik.de
62. Yeah But No, Berlin, Media Bandpool, Baden-Württemberg, www.bandpool.de
2. DICE Conference + Festival (ehem. We Make Waves), Berlin,
www.dice.berlin
3. Aufbau bundesweiter Netzwerkstrukturen für Festivals durch
LiveMusikKommssion e.V., Hamburg, Media musicHHwomen von RockCity Hamburg e.V., Hamburg,
www.rockcity.de und www.musicwomen.de
5. TRANSFER.2019 im Rahmen des CTM -festival DISK – Initiative Bild &
Ton e.V., Berlin, www.ctm-festival.de
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www.initiative-musik.de

 

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